Home Rezensionen Kloster Crocifissa Autorin
E-Mail: anna@io-scrivo.de

Impressum | Datenschutzerklärung

Cover-Design und Grafiken: Giusy Ame | www.magicalcover.de

DIE GEMÄLDE

Der Haus- und Hofmaler der Grafenfamilie Tomasi, Vincenzo Provenzani, hat in seinen Gemälden wichtige Ereignisse aus dem Leben von Madre Crocifissa festgehalten.
Seine  Bilder hängen auch heute noch im Kloster.

„Madre Crocifissas Kopf kippte zur Seite und die Nonnen dachten voller Entsetzen, sie sei zusammen mit dem Heiland gestorben. Als sie sich über ihren schlaffen Körper beugten, bemerkten sie, dass er nach Rosen duftete. Also öffneten sie ihr Gewand. Auf ihrer Brust leuchtete ein Kreuz in der Farbe eines Granatapfels.“

Mutter Maria erscheint, als Madre Crocifissas Arme von der vielen Arbeit im Garten lahm werden. Die Madonna berührt den Stiel ihrer Harke. Sie wird federleicht und bleibt es auch, wann immer Madre Crocifissa mit ihr arbeitet.

Am 26. September 1678 fällt Madre Crocifissa für sechs Stunden in eine Art Trance. Später berichtet sie, sie hätte währenddessen im Fegefeuer unglaubliche Qualen erlitten, um die Seelen mehrerer Sünder zu retten.

An Ostern 1678 erlebt Madre Crocifissa in einer Vision vier Tage lang die Passion Christi mit. Danach ist ein Kreuz über ihrem Herzen eingebrannt. Dieses Stigma wird nach ihrem Tod durch den Bischof von Agrigent bestätigt.

Das Martyrer-Kind San Felice, dessen Gebeine heute noch in der Klosterkirche aufbewahrt werden, erscheint Madre Crocifissa. Er reicht ihr den goldenen Faden, der ihr gefehlt hat, um ihm zu Ehren ein neues Ornat zu besticken.

Madre Crocifissa wird von Zweifeln gequält und die Präsenz des Teufels zermürbt sie, bis sie sich umbringen will. Der Satan erscheint ihr und hebt den Arm, um sie zu erstechen und zu holen, doch Madre Crocifissas Schutzengel rettet sie.

Nach der Messe wirft der Teufel einen Stein nach Madre Crocifissa, doch Santa Caterina da Siena ändert seine Flugbahn. Der Stein des Satans wird heute noch im Kloster aufbewahrt. Man sagt er vibriert, wenn man ihn anfasst.

Schon als Kind war es die Lieblingsbeschäftigung von Madre Crocifissa, den Rosenkranz zu beten. Die heilige Rosa da Lima lernt ihr 15 Mariengrüße, die sie jeden Tag wiederholte.

Nachdem Madre Crocifissa in ihrer Zelle von einer ganzen Horde Dämonen angegriffen wurde, pflegen sie ihre Schutzheiligen Santa Caterina da Siena und Santa Rosa da Lima.

Der Teufel kommt in Madre Crocifissas Zelle und rächt sich an ihr, weil sie ihm durch ihre Buße immer wieder Seelen aus dem Fegefeuer stiehlt. Ihr Schutzengel kommt ihr zuhilfe.